Der Auftakt
zu einer ganzen
Münzgeneration.

2016 stand für die Numismatik ganz im Zeichen der 5-Euro-Münze. Die damalige Weltneuheit mit blauem Polymerring war das Highlight der World Money Fair 2016 und innerhalb von wenigen Tagen nach Verkaufsstart bereits vergriffen. Der überragende Erfolg gab den Impuls zu einer neuen Münzserie. Das Thema der Serie: „Klimazonen der Erde“.

Bestseller

Die Sammleredition in Spiegelglanz-Qualität, die in einer extra zu diesem Anlass entwickelten, neuartigen Präsentationsbox geliefert wurde, war in einer Auflage von 250.000 Stück verfügbar. Wenige Tage nach Start des Vorverkaufs war diese bereits vergriffen. Auch die 5-Euro-Sammlermünze in Stempelglanz, die in einer Auflage von 2 Millionen Stück erschien und in Filialen der Deutschen Bundesbank sowie vielen weiteren Kreditinstituten erhältlich war, fand reißenden Absatz und war in kürzester Zeit ausverkauft. 


© koziol 2016

Weltneuheit

Die 5-Euro-Sammlermünze mit dem Motiv „Planet Erde“ war nicht nur das erste 5-Euro Nominal deutscher Prägung. Mit dem zwischen Ring und Pille eingelassen Polymerring war sie eine echte Weltneuheit. Ein in Deutschland entwickeltes Herstellungsverfahren und langjährige Forschungsarbeit machten die Münze zu einem echten numismatischen Highlight.

Lichtdurchlässig

Kleine Kristalle – sogenannte Liquid Crystal Particles – sind in den eingefärbten Polymerring eingearbeitet und erzeugen ein Funkeln, wenn die Münze hinterleuchtet wird.

Innovativ

Nicht nur das Erscheinungsbild der neuen 5-Euro-Münze ist einzigartig. Auch das verarbeitete Polymer ist eine echte Neuerung, der langjährige Forschung zugrunde liegt. Denn das Polymer – eigentlich ein Kunststoff – kann wie Metall geprägt werden. Der Kunststoff selbst wurde am DWI – Leibniz-Institut für Interaktive Materialien untersucht und für die Anwendung in der Münze modifiziert.

Beteiligt waren zudem die Staatlichen Münzen Baden-Württemberg, das Bayerische Hauptmünzamt und Vertreter der Deutschen Bundesbank.

Prägend

Um die Verbindung einer Kupfer-Nickel-Bimetallprägung mit einem transluzenten Polymerring zu gewährleisten, musste zunächst ein Material gefunden werden, das eine ganze Reihe spezieller Eigenschaften aufweist: beständig gegen Hitze, Kälte, Wasser, Chemikalien und UV-Strahlung. Weder elektrisch leitfähig noch giftig, hohen mechanischen Belastungen gewachsen, aber dennoch prägbar.

Der chemische Stoff, der all diese Eigenschaften erfüllt – eine spezielle polymere Verbindung – wurde gemeinsam mit dem DWI – Leibniz-Institut für Interaktive Materialien entwickelt. Im Anschluss wurden die Einzelmaterialien im Bayerischen Hauptmünzamt München und der Staatliche Münzen Baden-Württemberg zu einer prägbaren Ronde gefügt.